Weißenkirchen Pater Pio Quelle Seiber

Das Zentrum der Wachau war vor langer Zeit, Weißenkirchen und wurde 830 erstmals als „Wachova“ bezeichnet. In einer Urkunde von 1258 des Albero von Kuenring wird dieser Ort „Liechtenchyrchen“ genannt. Das Kloster Niederaltaich hatte bereits im Jahre 830 Weingärten in Weißenkirchen und Wösendorf. Seit 1348 gibt es hier einen Pfarrer mit täglichen Messen und wird bereits 1415 als Pfarre genannt. Seit1459 hat Weißenkirchen bereits das Marktrecht.[1]

Seiber - Pater Pio Quelle

Genauer gesagt ist es ein Brunnen, der aus 44 Meter Tiefe sehr lebendiges Wasser liefert. Geburtshelfer waren Brunnenbauer, die unter Anleitung von Frau Hedwig Neubacher am 23. Mai 2000 um 10.40 Uhr diese Quelle zugänglich machen. Der Höhenzug, auf dem sich die Quelle befindet, ist ein Mutter-Gottes-Gebiet, beginnend bei der Johanneskapelle (Maria am Berg) , über dem Seiber (Pater Pio Quelle) zu den Wallfahrsorten Maria Laach und Maria Taferl. Das Wasser soll nach 4 Wochen noch die gleiche Lichtqualität und Reinheit besitzen, als zum Zeitpunkt der Abfüllung, und kommt den vielen Aussagen nach, nahe an die von Lourdes heran. „Pater Pio war bei der Einweihung des Platzes feinstofflich, aber sichtbar anwesend“, ist im Quellenbuch von Siegrid Hirsch und Wolf Ruzicka zu lesen.[2] Auch für dieses Wasser gibt es eine chemisch bakterielle Mindestuntersuchung durch ein Kremser Labor und alle Parameter sind im Grenzbereich. Es wurden aber auch einige Analysen in Richtung Biophotonik, Biosensorik und Radiästhesie gemacht. Die Ergebnisse sind durchaus bemerkenswert. So übermittelt DDr. Michael Rumpold in einem persönlichen Brief an Fr. Neubacher: „Es handelt sich meiner Erfahrung nach um ein energetisch äußerst hochwertiges, basisches, rechtsdrehendes und heilkräftiges Wasser … “. [3]

 
 Seiber - Pater Pio Quelle, Bohrung am 23.05.2000 durch Frau Hedwig Neubacher, © Andreas Krendl 2019

Adresse

Am Seiber 171, 3610 Weißenkirchen/Wachau

Koordinaten

48°24'39.00"N 15°26'0.95"E

Auch sehr interessant sind noch die 47 Energiepunkte, die für spezielle körperliche oder seelische Bereiche ausgleichend wirken. Weiterführende Informationen bietet die Homepage vom Verein „Gesellschaft zur Erforschung und Förderung von Heilwesen für Leib-Seele-Geist“.[4]  Diese sind genauso wie der Brunnen frei zugänglich und ein respektvoller Umgang mit diesem äußerst schönen Platz wird vorausgesetzt. Die Wasserentnahme kann, außer im Winter, in Haushaltsmengen erfolgen und der Verein bedankt sich für Spenden, die zur Erhaltung der Förderanlage und des Platzes verwendet werden.

Wie bereits oben erwähnt, führt dieser Höhenzug vermehrt Wasser, sodass durch Radiästheten bereits 1994 in Maria Laach ebenfalls ein artesischer Brunnen in 47 m gemutet wurde. An der Wasseraustrittstelle können hier noch 1 - 2 bar Druck gemessen werden. Durch die lange Lagerung, mehr als 50 Jahre, zeichnet sich das Wasser mit besonderer Klar- und Reinheit aus. Es wirkt auf uns Menschen sehr energieladend und gesundheitsfördernd. Dieser Brunnen ist zugleich die erste Station eines Kraftweges mit elf Energieplätzen, wobei die Wallfahrtskirche mit dem Bildnis der Maria mit den sechs Fingern, das Ziel ist.[5]

[1] Franz Eppel, In: Die Wachau, S 223, Salzburg 1964

[2] Siegrid Hirsch, Wolf Ruzicka, In: Heilige Quellen Niederösterreich und Burgenland, S 182, Linz 2002

[3] Fotokopien von Analyseergebnisse verschiedener Labore und Ärzte, übermittelt von Fr. Ingrid Pestal, Verein „Gesellschaft zur Erforschung und Förderung von Heilwesen für Leib-Seele-Geist“, Weißenkirchen 2003-2004

[4] Seminarhaus Seiber, https://seminarhaus-seiber.net, (Zugriff: 15.10.2019)

[5] Maria Laach am Jauerling – Kraftweg, https://www.marialaach.at/Kraftweg_2, (Zugriff: 01.10.2019)

 

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