Mannersdorfer Teich

Bevor dieser einzigartige Teich, mit über 5600 m² entstand, befanden sich hier saure Wiesen, die nur zur Heuernte geeignet waren, dass sich aber auch nicht als leicht gestaltete. Das Heu musste „ausgetragen“ werden, welches nur manuell möglich war, denn mit dem Gewicht eines Traktors, auf dem sumpfigen Untergrund: unmöglich! Nach der Vorstellung des Karosseriefachmannes Herbert Haiderer aus Mannersdorf, sollte hier ursprünglich ein Löschteich entstehen, am tiefsten Punkt der Senke. Jedoch fand dieses Projekt, nicht die Zustimmung seiner Nachbarn und der Behörden. Doch wer Herbert kennt, weiß: hat er sich einmal etwas in den Kopf gesetzt, wird er es wieder versuchen. Diesmal weiter rechts zur Straßen Richtung Loosdorf. Inzwischen hat Herbert, die ganzen feuchten Wiesen, mit den Nachbarn eingetauscht und einer weiteren Grabung stand nichts im Wege. Die oberste Schicht, ist einen halben bis einen Meter dick und besteht aus feinstem Sand den „Pielacher Tegel“. Darunter ist Moorerde, die dann zwei Jahre, mittels einer Pumpe entwässert wurde. Inzwischen wurde das Projekt ordnungsgemäß bei der St. Pöltner Bezirkshauptmannschaft eingereicht. Im Winter 2017, dann mit den massiven Grabungsarbeiten begonnen. Es dauerte Wochen, bis der Teich die jetzige Form annahm und mit Wasser befüllt wurde. Aber er funktioniert - bis heute! Es sprudelt so viel Wasser, dass das Gewässer nicht mit Algen übersät ist, oder das Wasser durch Sauerstoffmangel bricht. Der „Pielacher Tegel“ ist eine grünliche Heilerde und könnte dem Besitzer sehr viel Geld einbringen.  Herbert Haiderer aber entschied sich für die Natur und schuf mit diesem Feuchtraum - Biotop eine Artenvielfalt, die erstaunlich ist! Im Frühling dieses Jahres wurden Holzpiloten für einen Zaun eingeschlagen, dabei wurde eine weitere Quelle angestochen. Diese Quelle wird einen Namen tragen - da leider, gerade zu diesem Zeitpunkt, sein lieber Freund und geistiger Mentor Pater Severin im 80. Lebensjahr verstorben ist, wird wohl diese Quelle Pater Severin gewidmet werden. Später wächst hier auch noch eigenständig eine Weide, die Pater Severin im „Keltischen Baumkreis“ zugeordnet ist. Sein Leitspruch hat uns alle geprägt,
„MACHEN - ZEIGEN“. Diese einfachen zwei Zeitwörter sind im Fußboden der Werkstatt von Herbert Haiderer seit 1999 verewigt.

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Mannersdorfer Teich Neuerrichtung 2017, © Andreas Krendl 2019

 

Adresse

Mannersdorf 7, 3384 Groß Sierning

Koordinaten

48° 9'55.84"N 15°27'31.00"E

 
Leitspruch von Pater Severin Carl Wohlmuth, „Machen Zeigen“, im Fußboden der Werkstatt Mannersdorf 7
von Sonja und Herbert Haiderer verewigt 1999 (Foto Collage © Andreas Krendl 2019)

 

1. Mostviertler Energieweg

Interessant ist noch in Mannersdorf der „1. Mostviertler Energieweg“, der mit seinen 12 Stationen, alle Energiepunkte, die in der Radiästhesie und Geobiologie bekannt sind, beinhaltet. Sei es nun eine Ley Line, Currygitter oder Wasserader. Gestartet wird beim Landgasthaus Groissmayr. Der gesamte Weg beträgt in etwa 2 Kilometer und mit Lesen der Tafeln, an den jeweiligen Stationen, werden entspannte 1,5 Stunden gebraucht. Mehr Informationen zu dem Energieweg findet man unter https://energieweg.info/. Verantwortlich zeichnet sich laut Impressum der Web-Site, Herr Ernst Koppelhuber aus 3383 Prinzersdorf.[1]

 
Hinweistafel des „1. Mostviertler Energieweg“ in Mannersdorf bei Markersdorf initiiert von den
Verantwortlichen des Pendlerstammtisch Mostviertel, © Andreas Krendl 2019

 

Wasser und Rutenkunde

Eine schöne Beschreibung erhielt ich, dankenderweise, vom Redakteur Ronald Hell, des Pendlerstammtisch Mostviertel: „Untrennbar verbunden mit dem Thema Wasser und Heilquellen ist die Radiästhesie. Die Fähigkeit zur Wassersuche für den Brunnenbau ist eine unbestrittene und nützliche Tatsache, die wahrscheinlich seit Jahrtausenden erfolgreich praktiziert wird. Der Pendlerstammtisch Mostviertel hat sich mit dem 1. Mostviertler Energieweg zum Ziel gesetzt, dieses Thema sichtbar und erlebbar zu machen. Neben einigen anderen radiästhetischen Phänomenen findet man auf dem sogenannten Energieweg Schautafeln mit Erklärungen von Wasseradern, und Informationen für deren Tiefenbestimmung und Durchflussmengen.“

[1] 1. Mostviertler Energieweg, https://energieweg.info/,  (Zugriff: 09.09.2019)

 

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